Wir retten & vermitteln rumänische Hunde

 

Das sind wir...

Judith Henning, 1. Vorsitzende


Carmen Schneider, 2. Vorsitzende


Wie alles anfing...

Ursprünglich waren wir "nur" eine Gruppe von Menschen mit Herz für Tiere. Im Frühsommer 2017 hat uns das Schicksal zusammengeführt. Unser gemeinsames Ziel war es, wenigstens einige der von Hunger, Gewalt und Tod bedrohten Hunde von den Straßen oder aus den Tötungsstationen Rumäniens zu retten. Wir fassten den Entschluss, mit Unterstützung tierlieber rumänischer Freunde vor Ort selbst Rettungen von Hunden zu organisieren und durchzuführen. Seitdem haben wir bereits einige Hundert Hunde retten können. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl zu wissen, dass diese Tiere nun alle in Sicherheit sind, leben dürfen und die Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause haben können bzw. die meisten von ihnen auch schon ihr Für-immer-Zuhause gefunden haben.

Seit dem 20. April 2019 engagieren wir uns als Verein "Hand & Heart 4 Dogs e.V." für die rumänischen Fellnasen. Diese Tiere sind durch ihre Erlebnisse dort (Hunger, Ignoranz, Gewalt, ...) nicht selten traumatisiert, verletzt oder erkrankt. Deshalb werden viele nach ihrer Rettung zunächst tierärztlich untersucht und versorgt. Erst nach ab-geschlossener Behandlung kommen sie dann in gute und zuverlässige Pflegestellen vor Ort. Sobald sie vermittlungsfähig sind, versuchen wir, liebevolle Für-immer-Zuhause oder zunächst Pflegestellen in Deutschland für sie zu finden. 

Jede dieser Rettungen erfordert enormen Organisations- und Koordinationsaufwand (Abstimmung mit den rumänischen Rescuern vor Ort, Verfügbarkeit von Tierarzt- und Pflegestellen-/ Foster-plätzen nach der Rettung u.v.a.m.) und ist  bis zur Vermittlung mit enormen Kosten (Transporte, Tierarztkosten bei verletzten, kranken Tieren, Impfungen, Kastrationen) verbunden. Wir sind daher dankbar für jede Spende und Patenschaft für gerettete Hunde.                                                            

Warum ausgerechnet Auslandstierschutz?

Kritiker des Auslandstierschutzes argumentieren oft dagegen mit der Aussage: Es gibt doch genügend Hunde in deutschen Tierheimen! 
In der Tat sind die Zwinger deutscher Tierheime voll mit Hunden, aber vor allem leider mit unvermittelbaren wie Staffordshire, Schäfer-, Herdenschutz- oder verhaltensgestörten Hunden. Allerdings fehlt es an Menschen, die mit solchen Hunden umgehen können. Selten in deutschen Tierheimen abgegeben werden gesunde, sozialverträgliche und freundliche Hunde, welche gleichzeitig aber in Tierheimen und Tötungsstationen in Rumänien und anderen Ländern zu tausenden unter furchtbarsten Bedingungen leiden und sterben.
Rumänien ist in Europa das Land mit den meisten Straßenhunden. Sie haben ein besonders hartes Los. Seit dem Erlass des sogenannten „Tötungsgesetzes“ 2014 ist eine unerbittliche und grausame Hatz auf die Straßenhunde entbrannt. Das Gesetz besagt, dass alle heimatlosen Hunde eingefangen, in die öffentlichen Tierheime gebracht und dort „euthanasiert“ werden können, wenn sie niemand binnen 14 Tagen adoptiert. Der Anreiz zum Einfangen und Töten wird durch entsprechende Prämien forciert. Und je weniger in diese armen unschuldigen Seelen für Futter, Impfungen, medizinische Versorgung etc. investiert wird, desto größer der Gewinn der Kommu-nen.
Nahezu alle diese Tierheime sind einfach nur Orte des Grauens...
Rumäniens Politiker haben dort zigtausende Hunde auf bestialische Art und Weise ermorden lassen, ohne dass die Massentötungen jemals zu einer Reduktion der Straßenhunde geführt haben.
Wir waren selbst schon wiederholt in Rumänien unterwegs, um uns vor Ort über die Situation der rumänischen Straßenhunde ein Bild zu machen.
Das Einfangen und Töten von Straßenhunden ist nicht nur grausam, sondern auch sinnlos! Wenn in einem Gebiet mehr Tiere eingefangen und getötet werden, werden die zuvor belegten Ressourcen für neue Tiere frei. Es steigt die Geburtenrate der verbliebenen Tiere (natürliche Regulation zur Erhaltung der Art!) und die Tiere wandern aus der Umgebung in das freigewordene Gebiet ein.
Wir engagieren uns daher für tierschutzgerechte und nachhaltige Maßnahmen zur Lösung des Straßenhundeproblems in Rumänien. Neben Aufklärung der Menschen vor Ort organisieren wir regelmäßig Kastrationsaktionen und nach Möglichkeit unter Realisierung des wissenschaftlich bewiesenen Konzeptes „Einfangen, kastrieren und wieder freilassen" gesunder Tiere am Einfangort unter Einrichtung von Futterstellen unter der Obhut von tierlieben Menschen.
Und nicht wenige unserer geretteten Schützlinge verschiedenster Altersgruppen (Welpen, erwachsene Hunde, Oldies, Handicaphunde) haben über unseren Verein inzwischen auch in Deutschland ein liebevolles Zuhause gefunden. Die Ausreise erfolgt dabei entweder direkt zu den Adoptanten oder über Pflegestellen und Partnertierheime in Deutschland. Ein eigenes Tierheim betreibt unser Verein nicht. Für die Vermittlung von Hunden aus dem Ausland haben wir eine entsprechende Erlaubnis nach § 11 Absatz 1 Satz 1 Ziffer 5 des Tierschutzgesetzes. 

Wir vermitteln die Tiere nur nach vorheriger positiver Vorkontrolle bei den Interessenten daheim und mit Tierschutzvertrag. Und natürlich werden die Tiere vor Ausreise gechipt, nach deutschem Standard geimpft und kastriert (Ausnahme: Welpen oder Kastration aus Alters- oder medizinischen Gründen nicht vertretbar). Die Ausreise erfolgt dann mit entsprechend notwendigen Dokumenten (v.a EU-Heimtierausweis):  Zuhause geben.

Der Transport unserer Tiere erfolgt über ein modernes und sehr komfortables zugelassenes Transportunter-nehmen. Wir begrüßen ausdrücklich Polizei- und Veterinäramtskontrollen auf den Transporten.

Finanzierung unserer Aktivitäten

Sämtliche Vereinsaktivitäten werden ausschließlich durch Spenden privater Sponsoren (Privatpersonen und Stiftungen) unterstützt, es erfolgte keine öffentliche Förderung.
Wir sind dankbar über Geld- und Sachspenden (vor allem Futter), die zu 100% ausschließlich den Tieren zugutekommen, suchen noch händeringend aktive Vereins-Mitstreiter und vor allem auch Pflegestellen in der Region.

Jeder Euro kommt zu 100% ausschließlich den Fellnasen zugute!
Wir haben keine Verwaltungs- oder sonstige Kosten.

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Unsere Spenden und Ausgaben machen wir selbstverständlich regelmäßig transparent:
Übersicht Spenden und  Übersicht Ausgaben

Unser Verein ist mit Bescheid vom 15.09.2020 durch das Finanzamt Grimma als gemeinnützig nach §§ 51, 59, 60 und 61 AO anerkannt.

Und hier findet ihr unsere Vereinssatzung!